Beautiful lake Malawi

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Die strapatiöse Busfahrt nach Chinteche - fünf Sitze in einer Reihe, 35°C, Bus mehr als voll mit Menschen und Gepäck und ja.. wir machen das freiwillig ;-) - hat sich mehr als gelohnt! In Chinteche erwarteten uns ein feiner weisser Sandstrand, tiefblaues Wasser und schönstes Wetter.

20101127 002Zu essen gabs wie immer Chicken. Das Beefsteak, das bisher auf jeder Speisekarte zu finden war, gab's auch hier nicht. Scheint nicht so einfach zu sein, diese Rinder zu jagen ;-)

 

20101127 003Im überfüllten Minibus (20 Personen und mit Gepäck) gings drei Tgae später weiter nach Nkhata Bay, ein kleiner, wuseliger, geschäftiger Ort. Hier wohnten wir in einem tollen Backpacker, das direkt in den Steilhang gebaut ist: http://www.mayokavillagebeachlodge.com/

 

Hier gab's ausnahmsweise nicht nur Chicken, dafür mussten wir locker ein bis zwei Stunden auf unser Essen warten. Wir vebrachten die Tage mit Baden, Schnorcheln und Klippenspringen. Die Regenzeit beginnt nun langsam und ab und zu gab es einen erfischenden Regenschauer.

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Für die Fahrt an das Südende des Malawisees nahmen wir die Ilala. Das Schiff fährt seit 1951 im wöchentlichen Rhytmus von Monkey Bay bis in den Norden des Malawisees und wieder zurück. Es stellt für viele Fischerdörfer entlang der Nordküste die einzige Verbindung zur Aussenwelt dar. 20101127 007Wir wussten, dass das Schiff mit einiger Verspätung kommen wird, aber herauszufinden mit wieviel ist ein Ding der Unmöglichkeit. Nicht mal die Reederei weiss, wann das Schiff wo ankommen wird... Also hielten wir Ausschau und sahen es dann auch einlaufen. Eile war nicht angebracht, da die Abfahrt aufgrund des Entladens und Wiederbeladen des Schiffs mit Unmengen aller möglichen und unmöglichen Güter immer erst einige Stunden später erfolgt.

20101127 008Das Boarding wurde zum Abenteuer. Alle wollen gleichzeitig mit Unmengen an Gepäck und Fracht auf bzw. vom Schiff. Der Eingang zum Schiff ist aber nur 1,5 Meter breit... Eigentlich geht das gar nicht und etwa so standen wir da mittendrin. Da es aber ja doch irgendwie geht, und wir uns offensichtlich zu doof anstellten, wurden wir dann "freundlich" aufgefordert, schneller vorwärts zu machen: "Msungu (=Fremder/Weisser) move, move! faster faster!!" Und eben.. irgendwie kamen wir tatsächlich auf's Deck. Dieses jeweils einige Stunden dauernde, unglaublich chaotische Spektakel gab's bei jedem Halt. Für uns unvorstellbar, ein Schiff in einem solchen Chaos von unzähligen kleinen Booten aus zu ent- und beladen. Wir staunten, irgendwie funktioniert's.  Und die Stimmung ist dabei nie aggressiv. Mit etwa 14 Stunden Verspätung kamen wir dann nach knapp 48 Stunden "Fahrzeit" in Monkey Bay an. Da wir die glücklichen Mieter der "Owner's Cabin" waren, war das Ganze recht gemütlich. Sie diente uns  als Rückzugsmöglichkeit und war mit Dusche, WC und einem bequemen Bett ausgerüstet. 20101127 009
Auf der Ladefläche eines Pickups gings dann gleich weiter nach Chembe am Cape Maclear. Ein wunderschönes Fleckchen Erde! 20101127 011Eine sanft geschwungene Bucht, im See verstreute, bewaldete Inseln, schönes Wetter, traumhafte Sonnenuntergänge! 20101127 012Spontan entschlossen wir uns, hier einen Tauchkurs zu machen. Gleich nach unserer Ankuft gingen wir daher beim Tauchcenter vorbei: "wann können wir mit dem Open Water Grundkurs beginnen? Vielleicht sogar noch heute?" Fünf Minuten später war der Kurs schon gestartet :-)

20101127 013Und noch am ersten Kurstag sind wir in die Unterwasserwelt zu den Buntbarschen und Zichliden eingetaucht. Nach drei Tagen Fische bestaunen und dem PADI Open Water Zertifikat in der Tasche gehts nun weiter Richtung Süden in die Mulanje-Berge zum Wandern und dann weiter an die mozambikanische Küste.


 

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N

Great blog - sounds like you're having a great time in Malawi - just noticed you visited Sambani Lodge, I hope you enjoyed it!


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