Byebye New Zealand

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Neuseeland Teil III - New Zealand's We(s)tcoast


20110219 01Auf der Weiterreise waren wir weiterhin Petrus' Launen ausgesetzt. Während wir in Queenstown noch bei schönstem Wetter am See Eis assen und in Te Anau einen wunderschönen Sonnenuntergang genossen, gestaltete sich die Fahrt zum Milford Sound wieder trüber, was uns nicht davon abhielt, dennoch einen Teil des Routbourne Tracks zu wandern.

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Das Panorama war trotz der dunklen Wolken eindrücklich, der Regenguss, der dann einsetzte ebenfalls... Wir wissen jetzt, wofür wir unsere Regenklamotten monatelang rumgeschleppt hatten! Dann regnete bzw. gosses bis am nächsten Morgen in Strömen... Diese Ströme kamen dann zu hunderten als Wasserfälle die nackten, beinahe senkrechten Felswände runter - wow, was für ein Spektakel!

20110219 05Am Morgen danach war zur Abwechlung mal wieder strahlend schönes Wetter - extra für unsere Bootstour auf dem Milford Sound ;-) Als wir die Tasman Sea erreichten, sahen wir aber bereits wieder die nächsten schwarzen Wolken anrücken und so gings nach der Bootstour abends gleich wieder zurück nach Te Anau. Die Flucht nach Vorn bescherte uns zwar nochmals einen wunderschönen Sonnenuntergang und eine trockene Nacht, dann aber holte uns das schlechte Wetter wieder ein...

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Weiter gings nach Dunedin und auf die Otago Peninsula. Dort gibt's für einmal nicht nur Landschaften zu bestaunen, sondern auch Albatrosse, Seehunde (New Zealand fur seal) und Pinguine - und damit wird dann auch dick Gechäft gemacht. Albatrosse sind speziell, aber 45NZ$ für eine einstündige Albatrosstour ist dann doch etwas zu viel des Guten. Die Pingus und Seehunde kamen dann auch ganz gratis bei Dämmerung, allerdings mussten wir erst gut 40' durch Sanddünen und Sandstrand laufen (bei Nieselrege - what else?) und ein wenig Geduld war dann im "Versteck" auch noch gefordert. Aber es hat sich gelohnt!

 

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20110219 10Nach den Pingus ging's in die Berge. Unterwegs sahen wir noch überall die Folgen der Regengüsse. Vieles stand unter Wasser, inklusive mancher Strassenränder und die Stauseen waren übervoll. Im Mt. Cook National Park war es wieder Mal mehr als windig. Ein Wunder, dass es uns in der Nacht nicht samt Auto weggeweht hat. Und vorerst liessen sich auch die Southern Alps nicht zeigen. Aber das kannten wir ja bereits ;-) An Lindas Geburtstag übertraf sich Petrus dann aber selbst und der Himmel strahlte im schönsten Blau. Die Sicht auf den  Mt. Cook, der alle anderen Gipfel rund herum deutlich überragt, war glasklar!  Zur Krönung des Tages ging's mit dem Helikopter hoch in die Lüfte, inkl. Schneefeldlandung, Überflug des Franz Josef und des Fox-Gletschers (es gibt sie also doch!) und Umrundung des Mt. Cook - fantastisch!

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Der nächste Stop war bei den Hanmer Springs: Genau der richtige Ort für Andi's Geburtstag. Den ganzen Vormittag Ausschlafen und Faulenzen, am Nachmittag alle Becken des Thermalbades durchprobieren und alle Wasserrutschbahnen austesten (inkl. Super Bowl und Black Hole - ein wunderbarar Spielplatz nicht nur für Kinder) am Abend dann noch in Monteith's Brewery 300gr Sirloin Steak mit einem Tasting Wheel verdrücken - so stellt man sich den Geburtstag vor :-D

 

20110219 17Vom Thermalbad ging's wieder an den Ozean, nach Kaikoura, wo wir am späten Nachmittag noch Whale Watching für den kommenden Tag buchen konnten, zwar bereits um 06:45 MORGENS, aber immerhin gabs noch freie Plätze für uns. Also auch hier, wie in den gesamten gut sechs Wochen Neuseeland, erwischten wir noch Plätze, obwohl wir nicht, wie es im Reiseführer und auch sonst von Neuseelandreisenden immer wieder heisst, im Voraus gebucht haben. Auch sonst fanden wir vieles nicht so 'crowded' mit Touristen vor, wie uns oft gesagt wurde. Einzig für den Milford Track (wahrscheinlich DER 'Great Walk' überhaupt) hat's nicht gereicht. Für den gabs im Dezember erst wieder für den April freie Plätze. Zurück zum Whale Watchen: Immerhin einen haben wir gesehen: einen Potwal, ein riesen Vieh! Die Fakten: bis zu 60 Tonnen schwer, 20110219 1818 Meter lang (so lang wie unser Boot) und eine max. Tauchtiefe von rund 3000m! Noch eindrücklicher waren allerdings die ca. 200 Dusky Dolphins, die um unser Boot 'tanzten' und für uns eine Shows abzogen! Saltos, Schrauben, Synchrondarbietungen und Luftsprünge. Es schien, als ob sie einen riesen Spass dran hatten, möglicht hoch zu springen und sich dann wieder voll ins Wasser platschen zu lassen.

 

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20110219_21.jpgDen Schlusspunkt unseres Neuseelandabenteuers bildete Christchurch, wo wir nochmals zwei entspannte Tage verbrachten, eine Ladung Souveniers nach Hause schickten (8kg!) und unsere Kleider nochmals in einer 'anständigen' Waschmaschine waschen konnten.

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unsere "Typically New Zealand Top List"

1. Rugby
2. Rugby
3. Rugby (sorry, sie sind diesbezüglich echt nicht ganz sauber...)
4. Cricket
5. Farnbäume
6. Super friendly Kiwis (damit sind die Einwohner und nicht der Vogel gemeint)
7. Dutzende Breweries und x-hundert Micro-Breweries - lecker!
8. So viele Kurven wie möglich in einen Kilometer Luftlinie reinpacken
9. Auch bei Regen und 10°C am liebsten kurze Hosen - es ist schliesslich Sommer und da hat man kurze Hosen an!!
10. Auch bei Regen und 10°C am besten Flip-Flops. Im Gegensatz zu Afrika nicht wegen der Temperatur, aber das Wasser fliesst halt so am schnellsten wieder aus den Schuhen raus
11. DOC und Camping, Camping, Camping
12. We(s)tcoast
13. Kiwi-Regenschirm, Kiwi-Flaschenöffner, Kiwi-Stofftier, Kiwi-T-Shirt, Kiwi-Bank, Kiwi-Rail, Kiwi-Summer, Kiwi-Drops, Kiwi, Kiwi, Kiwi,... 
14. Hockey Pockey Ice Cream
15. NZ Angus Beef Sirloin Steak 
16. Hauraki-Radio (Radiosender mit bester Rockmusik ohne Lady Gaga und anderem S***)
17. Schafe
18. Rinder (RIIIESENMONSTERKÜHE!)
19. Schafe
20. Sandflies - unrühmlich, aber unweigerlich ein Teil Neuseelands...

 

Nach dieser anstrengenden Aufzählung sind wir reif für die Insel! Um auch unsere nach Neuseeland temperaturtechnisch etwas aufbrauchten Batterien wieder aufzuladen, ist nun eine Woche Tauchen, Planschen, Schnorcheln, Ausschlafen, Lesen und einfach nur geniessen auf Moorea (Französisch Polynesien) angesagt. Heute gab's auf dem Tauchgang schon mal die ersten Black Tip, Grey und Lemon Sharks :-o

 

 

p.s. wenn man meint, dass beim Nachwuchszeugen was schief gelaufen ist, da haben die Neuseeländer auch gleich eine praktische Lösung:

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