Wieder in der Wärme!

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Moorea - französisch Polynesien

 

 

20110302 2220110302 21Die sechs Tage auf Moorea lassen sich einfach zusammenfassen - Südseefeeling pur: planschen im türkis-blauen Wasser, die Seele an Palmenstränden baumeln lassen, warme Sonnestrahlen auf der Haut spüren, im kurzen Wetsuit tauchen (sogar Linda!), Bounty-Eis essen und Ananassaft trinken. Das einzige, was unsere Idylle jäh unterbrach, waren die Bilder auf CNN nach dem verheerenden Erdbeben in Christchurch. Keine fünf Tage zuvor waren wir noch dort und nun sahen wir die Stadt in Schutt und Asche liegen. Die Kathedrale, auf unseren Bildern noch majestätisch, ist nun nur noch ein trauriger Haufen Steinbrocken.

Die Tage verbrachten wir aber nicht nur am Strand und am Pool herumlungernd. So lange können wir nicht auf der faulen Haut rumliegen ;-) Tauchen, Wandern auf den 'Col des 3 coconoixtiers', Rollerfahren um die Insel (es sind nur 60km...), Schnorcheln, Kayakfahren und sich im Spa bei einer Massage verwöhnen lassen kamen so auch dazu. Nach sechs Tagen waren wir so ziemlich entspannt und wieder aufgeheizt und hatten auch wieder Lust, die Rucksäcke für dienächste Etappe zu schultern. Auf uns wartete die Osterinsel!



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Rapa Nui - Chile

20110302 3020110302 3120110302 3220110302 34Der Hauptort der Insel - Hanga Roa ist zugleich auch die einzige Siedlung :-) Etwa 5000 Einwohner leben hier, dazu etwa gleichviele Hunde und 397 Moai. Unser Gastgeber holte uns am Flughafen ab und machte gleich eine kleine Sightseeingtour durch den Ort - nach 10 Minuten hatten wir alles gesehen ;-) Die geführte Tour am Folgetag war einfach nur super! Moais in grosser und kleiner Ausgabe, liegend, wieder aufgerichtet, im Sand, noch im Felsen - einfach cool, vorallem wenn man bedenkt, dass diese Steindinger vor bis zu 1000 Jahren hergestellt wurden, der schwerste knapp 90 Tonnen wiegt und gut 20m gross ist! Und es ist immer noch nicht geklärt, wie sie diese Stinstatuen vom einzigen Steinbruch aus über die ganze Insel transportiert hatten. Der erste Schwerlastkran aus Japan, mit dem sie die Figuren in den Sechzigerjahren wieder aufzurichten begannen, gab seinen Geist unter der Last auf... Am zweiten Tag gingen wir auf eigene Faust mit Mountainbikes auf Endeckungsreise. Es ist ein eindrückliches Gefühl, wenn man über die Insel fährt und sich phasenweise auf Kreta, Sardinien oder Korsika wähnen könnte, man aber weiss, dass im Umkreis von mindestens 4000km einfach NICHTS ist ausser Wasser. Die Weiterreise Richtung Südamerika war etwas mühsam. Der Abflug war für 07:45 Uhr geplant, die Abfahrt vom Hotel bereits um 06:15 Uhr - bäääh, eigentlich viel zu früh für Ferien ;-). Der Check-in verlief wie gewohnt, das Boarding begann mit etwas Verspätung. Da das Flugzeug auf gefühlte Minustemperaturen heruntergekühlt war, kuschelten wir uns in die Decken und warteten und warteten und warten... wir waren schon eingedöst, da die Nacht doch etwas kurz war, da kommt nach etwa einer Stunde (!) die Durchsage, dass sich der Abflug wegen einer technischen Störung 'etwas' verspätet. Um 10:00 Uhr sollte es weiter gehen und Frühstück gäbe es im Flughafen-Kaffee. Man kann sich vorstellen, wie ein kleines Kaffe, das normalerweise auf vier Flugzeuge pro Woche ausgerichtet ist, mit dem Ansturm von 300 hungrigen Passagieren zurechtkam. Die Angestellten waren aber trotz des riesen Stresses freundlich und hilfsbereit und auch die Passagiere verhielten sich ausgesprochen kooperativ. Wir haben uns vorgestellt, was bei uns für ein Affentheater losgehen würde, wenn man für etwas Orangensaft und ein Sandwich etwa eine Stunde anstehen müsste!
Gegen Mittag ging's dann tatsächlich weiter nach Santiago, wo wir glücklicherweise gegen sechs Stunden Umsteigezeit gehabt hätten. So verkürzte sich die lange Umsteigezeit in Santiago de Chile auf lediglich eine Stunde. Mit dem nächsten Flieger kamen wir dann gegen Mitternacht in Sâo Paulo an, fuhren in die Innenstadt und fielen einfach nur totmüde in's Bett.

 

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Sâo Paulo - Brazil

Sâo Paulo im Sommer heisst: es regnet jeden Tag. Normalerweise zeigt sich die Sonne am Vormittag und Regen gibt's erst gegen den späten Nachmittag. Seit wir aber hier sind, regnet es irgendwie den ganzen Tag immer mal wieder - und das bei "eisigen" 20° C! Deswegen nehmen wir nun Reissaus und machen uns auf den Weg in den Süden nach Florianòpolis, wo wir auch Karneval feiern werden. 

 

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